Der einzigartige Reisebericht eines bayrischen Jesuiten in China

Der einzigartige Reisebericht eines bayrischen Jesuiten in China

Im Jahr 1552 starb der Heilige Franz Xaver auf der Insel Sancian, ohne einen Fuß auf das chinesische Festland gesetzt zu haben. Seither ist dieses Bild von Franz Xaver auf Sancian im westlichen Gedächtnis verankert, und viele Missionare, Kaufleute und Abenteurer haben versucht, den unvollendeten Traum Franz Xavers zu verwirklichen.

1700 wurde der aus München stammende Jesuit Kaspar Castner, der an der Landesuniversität in Ingolstadt studierte, nach China geschickt, um ein Grabmal für Franz Xaver auf Sancian zu bauen. In den drei Monaten, die er und seine mitgebrachten Arbeiter dort verbrachten, kam er mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt sowie mit den Soldaten, welche die chinesische Regierung dort zu ihrem Schutz vor Piraten installiert hatte. Über diesen Zeitraum verfasste Castner einen Bericht, der hier erstmals in einer modernen wissenschaftlichen Übersetzung in Deutsch, Englisch und Chinesisch vorgelegt wird. Kastners Bericht ist ein einzigartiges Zeitdokument, das einen Blick auf das Zusammentreffen verschiedener Weltanschauungen, Kulturen, Ethnien und Religionen ermöglicht. Abgerundet wird die Publikation durch ein Faksimile des in Holz geschnittenen lateinischen Berichts aus der Universitätsbibliothek der LMU München.

Dr. Gerd Treffer (re) bei der Vorstellung seines Buchs im Ingolstädter PresseClub (links PresseClub Vorsitzender Bernd Betz)

 

Gerd Treffer, Thierry Meynard
Sancian als Tor nach China
Kaspar Castners Bericht über das Grab des Heiligen Franz Xaver
Jesuitica Reihe
Verlag Schnell + Steiner
englisch, deutsch, chinesisch
ISBN: 978-3-7954-3455-7

www.schnell-und-steiner.de